Die Elektrifizierung der Welt

BERLIN. Warum hat sich das elektrische Licht gegen die Gasbeleuchtung durchgesetzt? Was unterscheidet ein Smartphone von einem Elektroauto? Werden autonome Systeme, basierend auf Künstlicher Intelligenz, schon bald unsere Welt bestimmen? Auf Einladung des Branchenverbandes der Elektroindustrie (ZVEI) hielt ich heute einen Vortrag zur Elektrifizierung der Welt – oder vielmehr der Frage, unter welchen Bedingungen sich elektrotechnische Innovationen dauerhaft durchsetzen. Nicht immer, so das Fazit, ist es der Primärnutzen, der über den Erfolg einer neuen technischen Idee entscheidet. Steigender Bedienkomfort, die durch den Besitz oder die Nutzung veranlasste soziale Interaktion oder auch soziale und ökologische Vorteile zählen ebenso. Den kompletten Vortrag können Sie hier nachlesen.

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Spannend war auch die von Jo Schück gekonnt moderierte Abschlussdiskussion zu den Folgen der Digitalisierung. Der auf mich folgende Redner, Karl-Heinz Land, der sich auf der eigenen Visitenkarte Digital-Darwinist und -Evangelist nennt, postulierte die Dematerialisierung der Industrie. Ich hielt dagegen.

Zwar steigt der Wertschöpfungsanteil von Software und digitalen Services – aber auch Robotertaxis oder unter der Haut implantierte Chips sind Hardware, mit der sich gutes Geld verdienen lässt. Genauso wie mit den Maschinen und Rohstoffen, die für die Herstellung solcher Güter benötigt werden. Wenn es der deutschen Industrie gelingt, die Schaufeln für den digitalen Goldrausch zu fertigen, fährt sie nicht schlecht – denn das keiner so gut wie wir. win

 

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