Energieeffizienz erleben – jetzt auch auf Papier

FRANKFURT AM MAIN. Zwei Jahre haben wir Geschichten von Menschen gesammelt, die sich für Energieeffizienz einsetzen, und auf dem Portal energieeffizienz-erleben.de veröffentlicht. Ob auf einem Gletscher in den Alpen, auf einer einsamen Insel der Azoren-Gruppe, im Vergnügungspark, in einer Kirche oder einen Datenzentrum im Westfälischen: Es waren beeindruckende Begegnungen. Die neue Ausgabe von AMPERE dokumentiert jetzt die spannendsten Geschichten.

energieeffizienz-erleben-ampere-1-2017-222x314Der Printausgabe vorbehalten ist eines der interessantesten Interviews, die ich in den letzten Jahren führen durften: Klimaforscher Ottmar Edenhofer und ZVEI-Präsident Michael Ziesemer diskutieren die Frage, wie das Zwei-Grad-Klimaziel erreicht werden kann. Soviel sei verraten: Das wesentliche Mittel, um CO2-Einsparungen in einer Marktwirtschaft durchzusetzen, ist der Preis. Dafür wären die Protagonisten,  beide bekennende Wurstliebhaber, auch bereit, etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Herunterladen kann man sich die neue Ausgabe von AMPERE AMPERE 1-2017. Doch die tollen Fotos von Matthias Haslauer, der uns auf unseren Reisen begleitet hat, wirken auf Papier noch viel besser… win

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Fünf Herausforderungen für den Verbrennungsmotor

FRANKFURT AM MAIN. Für die Jubiläumsausgabe der Automobilwoche skizziere ich im zweiseitigen Blickpunkt fünf zentrale Herausforderungen, denen sich der Verbrennungsmotor stellen muss:

  • Herausforderung 1: Wirkungsgrad
    Ein Hubkolbenmotor kann maximal zwei Drittel der im Kraftstoff gebundenen Energie nutzen. Diesem theoretischen Optimum näher zu kommen, ist Aufgabe der Entwickler. Unter Kosten-Nutzen-Aspekten ist eine milde Hybridisierung mit einem 48-Volt-System vermutlich der wichtigste Lösungsansatz.
  • Herausforderung 2: Realemissionen
    Ab Herbst 2017 wird die Einhaltung der Emissionsgrenzwerte im realen Fahrbetrieb auf der Straße überprüft. Die RDE-Tests („Real Driving Emissions“) begünstigen Technologien, die den Schadstoffausstoß in Beschleunigungsphasen effektiv verringern. Dazu gehört die Zylinderabschaltung, die zunehmend auch bei kleinen Motoren eingesetzt wird.
  • Herausforderung 3: Bezahlbar bleiben
    Der wichtigsten Wettbewerbsvorteil des Verbrennungsmotor gegenüber dem Elektroantrieb (inklusive Akku) sind seine weitaus geringeren Herstellkosten. Saubere Dieselmotoren sind zwar technisch möglich, die Entwicklungskosten können jedoch nur auf die europäischen Käufer umgelegt werden. Alternativen sind gefragt.
  •  Herausforderung 4: CO2-Grenzwerte 2030
    Die Diskussion um die nächsten CO2-Grenzwerte wird bereits 2017 starten. Umweltgruppen plädieren für 75 Gramm pro Kilometer, das entspricht 3,2 Liter Benzin oder 2,8 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Da solche Werte physikalisch von großen und schweren Fahrzeugen nicht zu erreichen sind, werden sich Plug-in-Hybridfahrzeuge in den höheren Klassen auf breiter Front durchsetzen.
  • Herausforderung 5: Neue Kraftstoffe
    Vollständig CO2-neutrale Mobilität ist allein durch Elektrofahrzeuge vermutlich nicht bis 2050 zu erreichen. Hinter den Kulissen arbeiten Bundesumweltamt und Bundeswirtschaftsministerium daher bereits an einer Alternative: Diesel und Benzin können auch aus Wasserstoff und dem abgeschiedenen Kohlendioxid aus Stahl- und Zementwerken hergestellt werden.

Nachzulesen im Detail ist der Blickpunkt momentan nur für Abonnenten.

Nicht zu vergessen: Happy Birthday, liebe Automobilwoche-Redaktion. Ich bin stolz darauf, für Euch arbeiten zu dürfen. win