Mobilität 4.1: Die Zukunft hat begonnen

FRANKFURT AM MAIN. In aller Munde, in allen Medien: Die Megatrends Automatisierung, Vernetzung und Elektrifizierung prägen die Mobilität von morgen – und immer öfter auch schon die Autos von heute. Volkswagen bringt in Kürze den eGolf mit neuem Batteriekonzept und deutlich höherer Reichweite, Opel stellt auf dem Pariser Autosalon den ebenfalls rein elektrischen Ampera-e vor. Auf der IAA Nutzfahrzeuge dominiert das Thema automatisierte Fahren. Auf der Schiene ist das längst Realität, wie etwa bei der fahrerlosen Linie 1 der Pariser Metro. Die technische Entwicklung ist weit gediehen, ein neues Mobilitätszeitalter wird greifbar. Und doch sind in der EU noch immer 94 Prozent des gesamten Verkehrs vom Erdöl abhängig.

AMPERE_titel_3-2016Auf dem Weg in die Mobilität von morgen müssen einige Fragen beantwortet werden. An welchen Batterie- und Ladetechnologien etwa arbeiten die Forscher und Entwickler? Wie weit sind die Ingenieure bei der Entwicklung hochautomatisierter Fahrzeuge wirklich gekommen? Wie lässt sich der gesetzliche Rahmen an die technischen Möglichkeiten anpassen? Und wie verändert sich die Welt der Mobilitätsdienstleistungen, welche Rolle spielt dabei die etablierte Automobilindustrie und welche Ideen bringen Unternehmen – und zwar nicht nur Start-ups – ein, die eigentlich als branchenfremd wahrgenommen werden? Die neue Ausgabe der AMPERE widmet sich genau diesen Fragen. Und das nicht nur als abstrakte Vision: Wenn etwa das Posthorn als Logo das Lenkrad eines Elektrofahrzeugs ziert, das innerhalb des Konzerns Deutsche Post DHL entwickelt und gebaut wurde, dann ist die Zukunft näher, als manche glauben. lp

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