Dieselmotor: Aufklärung oder Hetze?

FRANKFURT AM MAIN. Man stelle sich vor: Ein Fußballspieler begeht ein grobes Foul, bei dem ein gegnerischer Spieler schwer zu schaden kommt. Daraufhin beschließt die Bundesregierung, dass der Fußball an sich dem Menschen schlecht bekommt und verbietet die Ausübung dieses Sports. Eine absurde Idee?

Encounter - The Audi Technology Magazine 02/2014Ungefähr so absurd wie die Forderung des selbsternannten Umwelthelfers Jürgen Resch, der gestern per Pressemitteilung verbreiten ließ, der Dieselmotor habe sein Vertrauen verspielt. Unbestritten ist: Die  Stickoxidemissionen des Diesel müssen runter, genauso wie die Partikelemissionen des Benziners. Aber die dafür notwendigen Technologien stehen zur Verfügung! Dies beschreibe ich in meinen Artikel „Totgesagte leben länger“, der diese Woche in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung publiziert wurde, als bewusstes Gegengewicht zur medialen Aufregung dieser Tage. In den letzten Wochen habe ich zudem die Bedeutung des Dieselmotors für den Klimaschutz und die aktuellen Prüfverfahren zur Bestimmung von Abgasgrenzwerten behandelt.

Bin ich ein blindgläubiger Anhänger des Dieselmotors, der eine Kraftmaschine hochhält, die ihre besten Tage hinter sich hat? Nein! Als Vater von vier Kindern fahre ich einen „Bulli“ mit einem TDI-Motor von relativ bescheidener Leistung – und bin mir sicher, dass der Dieselmotor der absolut klimafreundlichste Antrieb für einen Zweitonner ist. Derzeit gibt es unter Umweltgesichtspunkten keine bessere Alternative. Wenn es die gibt, werde ich darüber schreiben, ohne die schrillen Töne der DUH anzuschlagen. Denn Krawall hilft nichts und niemandem. win

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