Kommt die Brennstoffzelle?

FRANKFURT AM MAIN. Nur mit Wasserstoff, gewonnen aus Sonnen- und Windstrom, soll das Brennstoffzellenauto fahren. 20 Jahre nachdem Daimler den ersten Prototypen vorgestellt hat, bringen asiatische Hersteller nun die Brennstoffzelle in Serie. Doch wie weit ist die Technik wirklich? Und wo werden wir Wasserstoff tanken können? Diesen Fragen gehe ich in der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nach. Mein Beitrag mit dem Titel „Henne und Ei“ ist Aufmacher der Dienstagsbeilage „Technik und Motor“.

Wird der Traum von der Wasserstoff-Mobilität wahr?

Wird der Traum von der Wasserstoff-Mobilität wahr?

Die Antworten, die ich in Hintergrundgesprächen mit Autoentwicklern und unabhängigen Beratern zusammengetragen habe, lassen sich auf einen knappen Nenner bringen: Wie schnell sich die Brennstoffzelle als Fahrzeugantrieb durchsetzt, hängt vor allem davon ab, wen man fragt. Am mutigsten scheint momentan Toyota. 2015 will der Hersteller ein erstes Auto anbieten, eine viersitzige Oberklasselimousine für weniger als 80.000 Euro. Aber auch andere Entwickler bestätigen: Die Energiedichte von 3 Kilowatt je Liter Volumen ist zu erreichen. Lang diskutierte technische Fragen wie die Dauerhaltbarkeit der Zellen und die Speicherung des Wasserstoffs sind zufriedenstellend gelöst.

Nicht behaupten kann man das von der Infrastruktur. Abgesehen davon, dass Wasserstoff heute in der Regel aus Erdgas und nicht mit Hilfe regenerativen Stroms erzeugt wird, kann man ihn fast nirgendwo tanken. Derzeit sind nur etwa 20 Tankstellen in Deutschland öffentlich zugänglich.

Alle Details zum Stand der Technik und des Infrastrukturausbaus finden Sie in der Online-Fassung des Beitrags.

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