F.A.Z., Automobilwoche und Mobility 2.0 – Redaktionelle Projekte 2014

FRANKFURT AM MAIN. Freie Journalisten sind von Natur aus polygam, die Bindung an einen einzelnen redaktionellen Partner ist nicht nur aus versicherungsrechtlichen Gründen (Stichwort „Scheinselbständigkeit“) schwierig. Sondern auch, weil es für einen Unternehmer, und das ist jeder freie Journalist in eigener Sache, nicht vernünftig ist, sich von einem einzelnen Kunden vollständig abhängig zu machen. Allerdings ist Polygamie nicht zu verwechseln mit dem Aneinander-Reihen von One-night-Stands, sondern bedeutet die liebevolle Hinwendung zu mehr als einem Kunden. Dazu ist es notwendig, dass die Medien, für die ich arbeite, nicht in direktem Wettbewerb zueinander stehen, sondern sich sinnvoll so ergänzen. Genau dies ist der Fall bei drei Medien, für die ich im Bereich Mobilität tätig bin:

Das Ressort „Technik und Motor“ der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bietet – in der deutschen Zeitungslandschaft einzigartig – dem gebildeten Leser die Gelegenheit, sich in verschiedene Technikwelten ohne jedes einschlägige Vorwissen einzuarbeiten. Mein Part ist dabei ein recht bescheidener: Ich berichte regelmäßig über komplexe Neuerungen der Fahrzeugtechnik und versuche, diese allgemeinverständlich und leicht lesbar darzustellen. Gelegentlich Ausflüge in benachbarte Technikfelder sind nicht auszuschließen.

Die Branchenzeitung „Automobilwoche“ ist eines der wenigen Fachmedien, das sachlich, neutral und nachrichtenorientiert seinen journalistischen Auftrag wahrnimmt. Auch in der Automobilwoche nehme ich schwerpunktmäßig Technikthemen ins Visier, wobei die Irrungen und Wirrungen gesetzlicher Vorgaben, zum Beispiel in der Europäischen Union, immer wieder gute Geschichten-Anlässe geben. Ich betreue unter anderem das Special Powertrain, das im Frühjahr 2014 erscheinen wird.

Last, but not least: Ab 2014 unterstütze ich auf freiberuflicher Basis als Leitender Redakteur die Fachzeitschrift „Mobility 2.0„, die im Münchner Fachverlag „publish industry“ erscheint. Es handelt sich um eine Ausgründung aus dem erfolgreichen Magazin „Energy 2.0“, die sich der vernetzten und ökologisch verträglichen Automobilität der Zukunft widmet. Vier mal im Jahr wollen wir eine Fachzeitschrift gestalten, die überblicksartig die wichtigsten Branchentrends zusammenfasst – von Fachleuten, für Fachleute, mit technischem Tiefgang, ohne sich in den Details der Verschraubungstechnik zu verlieren.

Ich freue mich auf das Jahr 2014, die Arbeit für drei Medienkonzepte, von denen ich zutiefst überzeugt bin, und vor allem viele spannende Technik- und Mobilitätsgeschichten!

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