Warmes Wetter die Ursache für sinkenden Energieverbrauch

Dass der Primärenergieverbrauch in Deutschland im vergangenen Jahr um fünf Prozent gesunken ist, haben wir einer vorläufigen Berechnung der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen zufolge vor allem dem milden Wetter zu verdanken. Ohne diesen Einfluss, so heißt es am Ende einer mehrseitigen Pressemitteilung, wären die CO2-Emissionen aus dem Energiesektor trotz höherer Energieeffizienz sogar um ein Prozent gestiegen. Denn seit der Abschaltung von acht Kernkraftwerken nach dem Reaktorunfall in Fukushima werden die fossilen Energieträger wieder wichtiger. Obwohl regenerative Energien ihren Marktanteil von 9,9 auf 10,8 Prozent ausbauen konnten, legen Stein- und besonders Braunkohle zu. Letztere gewinnt einen Prozentpunkt und liegt nun bei 11,7 Prozent.